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30/09/2011 Joanna Senyszyn: "Sport war immer sehr präsent und wichtig in Polen"

Die EU-Abgeordnete Joanna Senyszyn kämpft für eine proaktive Sportpolitik auf Europäischer Ebene, und ist zweifellos eine Hauptfigur in der Sportdebatte des Europaparlaments. Toute l'Europe.eu, in Partnerschaft mit Sport&Citoyenneté, präsentiert Ihnen ein Interview aus dem vierteljährigen Magazin des Verbands.

Wird Polen von Impulsen wie die EU-Ratspräsidentschaft oder die UEFA EURO 2012 profitieren, um den Sport höher auf die politische Agenda zu setzen ?

JS:
Ja natürlich. Sport war immer sehr präsent und wichtig in Polen. Fussball beispielsweise ist unsere populärste Sportart, und wir haben eine reiche Beteiligungsgeschichte an internationalen Wettbewerben. Die polnische Präsidentschaft hat sehr ehrgeizige Pläne im Sportbereich. Es wird die erste Präsidentschaft sein, die für den neuen “EU-Arbeitsplan für Sport”, der im Mai 2011 abgeschlossen wurde, arbeiten wird.Die Priorität der polnischen Präsidentschaft wird sein, neue Sportinitiativen zu entwickeln und Kernfragen, die der Europa 2020 Strategie gerecht werden.


Unser Journal handelt dieses Quartal vom Sport an Schulen. Welche Wichtigkeit hat der Sport im polnischen Schulsystem? Welches wäre das beste Sportprogramm an der Schule?

JS:
Das polnische Bildungssystem im Sportbereich ist flächendeckend und wird von einem natrionalen Gremium für Sportangelegenheiten zentralisiert, innerhalb des Ministeriums für Bildung und Sport. Polen hat ein System der beruflichen Bildung in Bezug auf Sport. Ich finde, dass Sport an Schulen sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes ist. Sport pflegt viele Züge wie Teamfähigkeit, lernen, mit Menschen aus anderen Hintergründen zu arbeiten, zusammen zu einem gleichen Ziel zu gelangen, etc. Kinder brauchen ebenfalls einen Auslass, um den Schulstress zu evakuieren. 

Dieses think tank wurde 2007 gegründet, und beschäftigt sich mit der Stelle des Sportes in den europäischen Gesellschaften. Jede drei Monate veröffentlicht es eine Zeitschrift zu diesen Fragen.

Meiner Meinung nach ist das beste Sportprogramm an der Schule von einem gebildetetem und professionnellem Personal geplant und durchgeführt, im Hinblick auf das Alter und die Bedürfnisse der Kinder. Es ist der Förderung eines gesunden Lebensstils durch Sport gewidmet, ebenso wie die Entwicklung vom moralischen und etischem Potenzial. Und zuletzt macht es auch noch Spass und kostenlos.

Wie könnten wir ihrer Meinung nach die strategische Rolle vom Sport besser in der Europäischen Gesellschaft entwickeln?

JS: Wir können annehmen, dass der naheliegendste Sport der EU-Gesellschaft in der Tat der Breitensport ist. Heutzutage engagieren sich regelmässig 40% Europäer im Breitensport, und 65% behaupten sich regelmässig aktiv. Mehr als die Hälfte der Europäischen Gesellschaft ist im Breitensport engagiert. Wir müssen sie unterstützen und diese Ziffern erhöhen.

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb man den Breitensport unterstützen sollte – Gesundheit, Wirtschaft und Soziale Aspekte, die die Lebensqualität und das Humankapital verbessern. Ausserdem kann eine angemessene Finanzierung für Sport auch dazu führen, dem Mitgliedsstaat gewisse Ersparnisse einzubringen. Ich bin die Verfasserin der schriftlichen Erklärung für den Breitensport , der vom Europaparlament angenommen wurde und der als Ziel  die besondere Stelle des Breitensports im neuen EU Sportprogramm hat. Ich wünsche mir, dass alle Europäer diese Deklaration unterstützen und versuchen, ihre Regierungen davon zu überzeugen, dass im neuen EU-Sportprogram der Breitensport ernst genommen werden muss, da es eine Sportart ist, die uns allen von Vorteil ist. 

 

Finden Sie das gesamte Interview, ebenso wie die französische Version auf der Webseite unseres Partners wieder:

Full version available on:
www.sportetcitoyennete.org

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